
Alle können forschen
Am Anfang steht der Citizen-Science-Ansatz
SchuleMitwirkung fordert nicht nur für Erziehung, Schule und Unterricht mehr Partizipation und Demokratie ein, den Projekten hinter dem Netzwerk liegt selbst ein partizipativer Forschungsansatz zugrunde. Der Citizen-Science-Ansatz, auch Bürger:innen-Wissenschaft genannt, versteht Forschung nicht als Spezialgebiet einiger weniger, sondern als gesellschaftliches Anliegen, zu dem alle Menschen Zugang haben müssen – und besonders jene, die von der Forschung betroffen sind.
In unsere Projekte werden deshalb Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen, Schulleitungen einbezogen. Schüler:innen erforschen ihre Schul- und Lernwelt, Lehrpersonen dokumentieren und reflektieren in Forschungstagebüchern oder anhand von Vignetten das Unterrichts- und Schulleben; eine Resonanzgruppe wird in die Reflexion des Gesamtprojekts einbezogen; die Fragebögen für Interviews und Meinungsumfragen werden zur Diskussion gestellt und von den Mitforschenden ergänzt, verbessert und geschärft.
Studien
2026
Zwischen Anspruch und Praxis: Eine Studie über die Bedingungen für echte Schüler*innenpartizipation aus Sicht von Lehrkräften
Teachers as Democratic Gatekeepers: Normative, Pedagogical, and Institutional Determinants of Support for Student Participation in Schools
2026
Lehrer*innen-Bedenken bei der Umsetzung demokratischer Mitsprache von Schüler*innen
Between Ideals and Realities: Understanding Teachers’ Concerns About Democratic Student Participation in Classroom Settings.
2026
Was Lehrer*innen von Schülerbeteiligung erwarten: Ergebnisse einer österreichischen Studie
The Anticipated Impact of Participatory Democratic Education. An Empirical Study of Teacher Beliefs and Implementation Barriers.
“Weil Demokratiebildung eine elementare Aufgabe für die Schule in der Demokratie ist, die pädagogische Wirklichkeit diesem Anspruch noch nicht gerecht wird, ist diese Initiative so wichtig.”
(Thomas Stornig, PH Tirol)
