Demokratie lernen – aber wie?

Demokratie kann nicht gelehrt werden, sie muss erlernt werden – dieser Grundsatz liegt den Projekten „Transform4School“ und „transform2gether“ zugrunde. Wenn sich Werte wie Demokratie, Frieden, Diversitätsbejahung nicht allein durch Vermittlung und Information lehren lassen, dann müssen in der Bildung – von der Elternbildung über Kita und Kindergarten bis zur Schule – Räume geschaffen werden, in denen sie erprobt und erfahren werden können. In den beiden Projekten des UNESCO-Chairs der Universität Klagenfurt werden in intensiver Zusammenarbeit mit Schulen Möglichkeiten ausgelotet, Kindern und Jugendlichen mehr Mitsprache und Mitgestaltung – sprich Partizipation und Teilhabe – einzuräumen.

Wir hoffen, dass dieser Ansatz Kreise zieht und Netzwerke knüpft. Angesprochen sind Lehrkräfte, Schulleitungen, pädagogische Fachkräfte aller Felder und Ebenen, Bildungsverantwortliche sowie alle, die an demokratischer und damit demokratieförderlicher Bildung interessiert sind.

“Viele Menschen haben schlicht nicht mehr das Gefühl, dass sie Einfluss auf demokratische Prozesse haben.Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Probleme zu erkennen und gemeinsam anzugehen, Lösungen auszuhandeln und umzusetzen, schlicht Demokratie zu erproben, ist eine wesentliche Bildungsaufgabe  – in der Elternbildung, in Kitas und Kindergärten und besonders in der Schule.” 

(Hans Karl Peterlini, Universität Klagenfurt)

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